LPG Biomarkt

Der LPG Biomarkt ist ein ganz besonderer Bioladen. Er unterscheidet sich von anderen Bioläden in essenzieller Weise. In Anlehnung an die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft, die es in der DDR gab, kann man im LPG Biomarkt Mitglied werden, sich sozusagen seinen Anteil kaufen.Mitglied werden beim LPG Biomarkt kann jeder.

 

Die Mitgliedschaft bringt beiden, dem Kunden und dem LPG Biomarkt große Vorteile. Dem LPG Biomarkt ermöglicht das zusätzliche Geld von seinen Mitgliedern ein völlig anderes Wirtschaften als anderen Bioläden dieser Größenordnung. Der LPG Biomarkt kann Waren, die er bestellt, sofort bezahlen. Es müssen also keine Kredite dafür aufgenommen werden. Somit fallen keine Zinsen für später bezahlte Bestellungen an.

 

Zusätzlich gewähren viele Produzenten einen Skonto, wenn der Betrag sofort bezahlt wird. Des weiteren kann der LPG Biomarkt mit den Mitgliedsbeiträgen große Mengen direkt vom Erzeuger kaufen und so den Zwischenhandel umgehen. All diese Ersparnisse können an den Kunden also das LPG Mitglied weitergegeben werden. Die Preise für Bioprodukte im LPG Markt liegen also größtenteils unter denen in anderen Bioläden.

 

Die Masse macht's. Für den Markt bedeuten viele Mitglieder größere Planungssicherheit und für die Kunden niedrigere Preise. Die Mitgliedschaft kostet eine einmalige Aufnahmegebühr und monatlich einen bestimmten Betrag. Für Familien, Alleinerziehende, WGs und Geringverdiener bietet der Markt niedrigere Beiträge.

Die Produkte im LPG Biomarkt

Auf diese Art kann der LPG Biomarkt trotz niedriger Preise die Qualität seiner Produkte genauso hoch halten, wie es bei anderen Bioläden der Fall ist. Es werden nur Produkte angeboten, die den hohen Standards genügen.

 

Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker, wird man im Biomarkt nicht finden. Der naturbelassene Geschmack und der verantwortungsbewusste Umgang mit den Ressourcen ist oberstes Gebot im LPG Biomarkt.

 

Neben vielen Klassikern der Biomärkte wie Getreideprodukten, Obst und Gemüse findet man auch eine Vielzahl an Convenience Food Produkten in den Regalen. Auch verdursten muss niemand. Neben anderen Getränken, gibt es eine unüberschaubare Anzahl von Bio-Weinen zu kaufen.


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Kommentare: 8
  • #1

    Michael (Montag, 15 Juli 2013 12:10)

    Der Artikel stimmt nicht so ganz. Das "Biodenken" hört schon bei der Herkunft des Obst / Gemüse auf. Im Sommer gibts Äpfel aus Argentinen und Chile, Kartoffeln aus Ägypten. Sorry, geht gar nicht. Und teuer ist der Laden auch. Eine Mitgliedschaft lohnt nur selten, weil man auch mal gerne woanders einkauft. LPG besuche ich nur im Notfall....

  • #2

    Martina (Donnerstag, 29 August 2013 22:30)

    Ich kaufe seit einigen Jahren in der LPG am Mehringdamm ein und freue mich insgesamt über das reichhaltige Angebot. Aber ich würde mir noch mehr Regionales wünschen. Wie Michael (s.o.) stört mich, dass z.B. Äpfel aus fernen Ländern eingeflogen werden. Dazu fällt mir auf, dass sie in letzter Zeit nicht mehr wie Bio-Äpfel schmecken. Bis vor ein paar Monaten konnte man beinahe jede der im LPG-Markt angebotenen Sorte bedenkenlos kaufen. Sie schmeckten alle. Im Moment sind die Äpfel sehr teuer und noch dazu ohne Aroma - im Gegenteil, manchmal schmecken sie sogar nach Chemie. Ich hege deshalb manchmal große Zweifel, dass es sich dabei wirklich um Bio-Obst handelt. Habe in letzter Zeit mehrfach Äpfel bei anderen kleinen Bioständen gekauft und war überrascht vom Aroma und Aussehen dieser Früchte. Diese waren klein und nicht so ebenmäßig, dafür aber ausgezeichnet im Geschmack - eine Freude, da hineinzubeißen. Und sie waren im Preis vergleichbar.
    Auch beim Gemüse bin ich misstrauisch geworden. Vor einiger Zeit wurden Riesen-Paprika angeboten, alle von makellosem Aussehen und 2-3x so groß wie normale Früchte bei Edeka, REWE, Kaiser's usw.. Ich konnte mich des unguten Gefühls nicht erwehren, genmanipuliertes Gemüse vor mir zu haben. Pfirsiche und Nektarinen werden ebenfalls als große, meist makellos aussehende Früchte angeboten, auch die sehen bei kleinen Bio-Händlern oft anders aus. Ob das wirklich alles Bio ist, was im LPG-Markt angeboten wird?
    Das Personal des Ladens am Mehringdamm ist bis auf wenige Ausnahmen sehr locker und freundlich, das wiegt auf. Allerdings sollte man (wie in anderen Supermärkten) auch hier an der Kasse gut aufpassen, ob die korrekte Gemüse- oder Obstsorte abgerechnet wurde. Mitunter - sicher nicht absichtlich - passieren Fehler bei der Eingabe der Sorten-Nr., deshalb sollte man den Kassenbon kontrollieren.
    Ich habe erwogen, meine Migliedschaft zu kündigen. In kommender Zeit werde ich kritisch beobachten, wie alles dort abläuft. Ich fände es einerseits schade, denn ich bin insgesamt gerne dort einkaufen gegangen (nur das samstägliche Chaos, das nicht nur dem Kundenansturm sondern nicht zuletzt auch der mangelnden Organisation geschuldet ist, war schwer zu ertragen). Aber mein Misstrauen ist leider geweckt. Es gibt heute genügend andere Möglichkeiten.

  • #3

    Elena E. (Samstag, 05 November 2016 15:48)

    Hallo liebe LPG Kunden,
    fragt in eurer Filiale mal nach dem Stundenlohn der Mitarbeiter, nach Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und wie viele fest angestellt sind.
    Und dann überlegt ihr euch nochmal, ob ihr die gar nicht so günstigen Mitglieder - Preise auch zukünftig noch bezahlen wollt.

  • #4

    Bea (Samstag, 15 April 2017 19:38)

    Hallo LPG Berlin,
    ich wünsche mir *mehr* Auswahl in der Gemüseabteilung in den LPG-Läden. So konnte ich in den letzten Wochen Schwarzkohl und Puntarella im Biogeschäft Denn's kaufen, aber im LPG habe ich diese herrlichen Gemüsesorten noch nie gesehen...Auch Broccolini und Broccoli Rabe fehlen, so wie Blattkohl, wichtig für die Zubereitung von italienischen und asiatischen Gerichten.

    Übrigens ist es auch Schade, dass die meisten LPG-Kunden die Blätter der Kohlrabi einfach in den Mülleimer werfen. Dabei kann man diese Blätter genau so wie Mangold zubereiten.

  • #5

    sklavin nr. 38 (Samstag, 22 April 2017 15:30)

    jaja unkritische kunden- hauptsache der rubel rollt! mobbing unterster schublade. auf die rücken, die schuften lässt der big boss gerne die peitsche knallen! unmotivierte und / oder unausgebildete die sich in der führung einschleimen....jedoch über die "kunden" lästern daß einem übel wird. jahrzehntealte kühltheken unter denen sich wasser sammelt.....nachts springt / springen die ratte/ n zwischen antipasti herum.....noch nicht mal oben hui dafür darunter mit sicherheit pfui. 2 jahre befristung- keine sicherheit! nur die " freunde" des marktkeiters stehen in den ecken und monitorieren die hin und her wetzende im backshop.....fällt den kunden nicht auf daß komplett fast seit 2 jahren das team "geschwundet" wurde? daß da welche in dem grünen shirt arbeiten die weder ahnung von bio haben noch sich artikulieren können? sklaven europas. traurig und wahr.

  • #6

    Bea (Samstag, 29 April 2017 19:45)

    Hallo LPG Berlin,
    ich wünsche mir *mehr* Auswahl in der Gemüseabteilung in den LPG-Läden. So konnte ich in den letzten Wochen Schwarzkohl und Puntarella im Biogeschäft Denn's kaufen, aber im LPG habe ich diese herrlichen Gemüsesorten noch nie gesehen...Auch Broccolini und Broccoli Rabe fehlen, so wie Blattkohl, wichtig für die Zubereitung von italienischen und asiatischen Gerichten.

    Übrigens ist es auch Schade, dass die meisten LPG-Kunden die Blätter der Kohlrabi einfach in den Mülleimer werfen. Dabei kann man diese Blätter genau so wie Mangold zubereiten.

  • #7

    Matze (Dienstag, 14 November 2017 23:35)

    Äpfel sind in Deutschland frühestens im August reif. Wer im Juni/Juli deutsche Äpfel essen will, muss auf solche aus dem Vorjahr zurückgreifen. Die müssen in Schutzatmosphäre und stark gekühlt gelagert werden. Eine Schiffladung frischer Äpfel aus Chile ist da klimafreundlicher.

    http://www.br.de/radio/bayern1/inhalt/experten-tipps/umweltkommissar/umwelt-apfel-regional-neuseeland-100.html




  • #8

    Susanne (Donnerstag, 21 Dezember 2017 22:59)

    Früher hat man Lageräpfel (und Lagerbirnen!) angebaut, die sich gut halten und natürlich mussten die kühl gelagert werden, aber das passierte halt nicht im Massen in Kühllagern, sondern in Kellern. Zudem gibt es Frühäpfel ab Juli. Das sind halt spezielle Sorten, die vielleicht nicht für Großplantagen geeignet sind. Birnen seh ich fast die ganze Zeit nur von weit her kommen. Echt schade! Ist ja auch mit dem Verlust von Sortenvielfalt (alte Sorten) verbunden.
    Es ist die Frage, was höhere Priorität hat, das Erfüllen aller Kundenwünsche um jeden Preis oder sich für die Umwelt einzusetzen, die ursprüngliche Idee von Bioläden.

    Was mir eine Mitgliedschaft bringen soll, hab ich auch noch nicht rausgefunden. Bei mir rechnet es sich nicht und ich kaufe fast nur Bio. Ohne Mitgliedschaft ist es teilweise teurer als in anderen Bioläden.

    Die Idee "Mitgliedschaft" fände ich gut, wenn man als Mitglied den Laden auch in eine gewisse Richtung lenken kann, so wie bei einer Vereinsmitgliedschaft. Aber so ist es ja nicht gedacht...